Gartenarbeit: Tipps, um den Garten frühlingsfit zu machen

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Langsam wird es wärmer und mit den milden Temperaturen erwacht auch die Natur aus dem Winterschlaf. Mit ein paar hilfreichen Tipps können Garten und Balkon schon jetzt frühlingsfit gemacht werden.

Die eisigen Temperaturen sind bald vorbei und wir können es kaum erwarten, dass der Frühling endlich kommt. Um den Garten frühlingsfit zu machen, kann man jetzt schon einiges tun.

Erste Bestandsaufnahme

Am besten macht man erst einmal einen Rundgang durch den Garten und schaut, welche Pflanzen den Winter überlebt haben. Nicht alles, was tot aussieht, ist es auch. Auch Unkraut kann man schon entfernen. Denn einige Frühblüher wachsen bereits und sind vielleicht noch etwas unter dem Unkraut versteckt.

Beete umgraben

Sofern die Beete nicht schon im Herbst umgegraben wurden, ist nun die perfekte Zeit um sich an schwere Böden mit einem hohen Lehm- und Tongehalt zu machen. Auch aufs Düngen sollte nicht vergessen werden. Anschließend wird die Erde glatt geharkt und Steine sowie weiteres Unkraut entfernt. Bevor neue Pflanzen gesetzt werden, sollte man dem Boden etwas Zeit geben, um sich zu erholen.

Erste Aussaat

Ab Anfang März ist die erste Aussaat von Gemüse, wie zum Beispiel Karotten, Salat, Radieschen und Spinat  möglich. Je nach Witterung können auch Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Dill direkt ins Freiland. Das Saatgut wird in den umgegrabenen Boden gestreut und anschließend mit etwas Erde bedeckt. Die Stellen werden leicht angedrückt und mit einer Gießkanne bewässert. Robuste Pflanzen wie Ringelblumen, Kornblumen und Schleierkraut können direkt ins Freiland gesät werden. Sonnenblumen oder Kapuzinerkresse sollte man jedoch zunächst auf der Fensterbank vorziehen.

Stauden und Baumkronen zurückschneiden

Jetzt kommt die Gartenschere zum Einsatz, mit der buschige Stauden zurückgeschnitten werden. Dabei muss aber unbedingt Rücksicht auf brütende Vögel nehmen. Stark beschnitten dürfen Bäume, Hecken und Sträucher zum Schutz von Vögel nämlich nur bis Ende Februar. Mit dem Zurückschneiden von Obstbäumen wartet man lieber bis nach dem Frost, da offene Stellen sonst schlechter verheilen. Obstbäume sollte man  außerdem nicht zu sehr kürzen. Man riskiert nämlich nicht nur, dass Knospen und Triebe abgeschnitten werden, sondern auch, dass im jeweiligen Jahr nichts mehr nachwächst.

Frühblüher pflanzen

Gladiolen, Lilien und Dahlien bringen Farbe in den Frühlingsgarten. Auch Tulpen, Stiefmütterchen, Krokusse, Mini-Narzissen und Schwertlilien können früh gepflanzt werden. Empfindlicher sind hingegen Balkon- und Kübelpflanzen, die den Winter über im Hausinneren verbracht haben. Sie sollten erst Mitte Mai ihren Weg in den Garten finden. Haben deren Wurzeln nicht mehr ausreichend Platz, ist es zwischen Ende März bis Mitte April an der Zeit, diese umzutopfen. Der Balkon kann im Frühjahr mit Kugel-Primeln, Elfensporn oder Schwarzäugiger Susanne verschönert werden.

Rasen erst nach dem letzten Frost mähen

Wird der Rasen während einer Frostperiode gemäht, kann dies zu Schäden führen. Die Grashalme werden so brüchig und es bilden sich leicht braune Stellen. Sobald die Bodentemperatur über drei Grad steigt, kan es mit dem Mähen wieder losgehen. Im Frühling kann auch der Rasen vertikuliert werden. Dabei werden Moos und Rasenfilz entfernt und die Gräserwurzeln erhalten mehr Sauerstoff. So wird der Rasen wieder dichter und man kann sich in den warmen Monaten an einem satten Grün erfreuen.

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