Wetterfühligkeit: Tipps gegen Beschwerden bei Wetterumschwüngen

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An einem Tag ist es brütend heiß, am nächsten regnerisch und kühl. Solche Wetterumschwünge machen vielen Menschen zu schaffen. Wetterfühlige Menschen haben dann oft mit Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel und Abgeschlagenheit zu kämpfen. Bei anderen verstärken sich die körperlichen Beschwerden.

Der Grund: Wenn sich das Wetter ändert, ändert sich nicht nur die Temperatur, sondern auch der Luftdruck und die Luftfeuchtigkeit. Daran muss sich der Körper erst gewöhnen. Während das bei manchen Menschen relativ schnell geht, macht der Wetterumschwung anderen deutlich mehr zu schaffen. Die Betroffenen reagieren mit unterschiedlichen körperlichen Beschwerden auf das wechselhafte Wetter. Frauen sind häufiger wetterfühlig als Männer, was damit zusammenhängt, dass Frauen häufiger mit Kreislaufproblemen und niedrigem Blutdruck zu kämpfen haben als Männer. Auch ältere Menschen, Asthmatiker oder Rheumatiker leiden unter Wetterumschwüngen.

Tipps bei Wetterfühligkeit

Wer unter Wetterfühligkeit leidet, muss sich nicht geschlagen geben. Es gibt einige Tipps, um die Symptome zu lindern und ihnen vorzubeugen. So kann sich eine ausgewogene und vollwertige Ernährung bei Wetterfühligen sehr positiv auswirken. Gleiches gilt für regelmäßigen Ausdauersport. Er härtet den Körper ab, trainiert die Blutgefäße und wirkt sich positiv auf den Blutdruck aus. Auch Spaziergänge an der frischen Luft, selbst bei schlechtem Wetter, können Wunder wirken. Regelmäßige Saunagänge und Wechselduschen trainieren die Anpassungsfähigkeit und stärken das Immunsystem.

Auch ausreichend Schlaf ist wichtig. Wetterfühlige Menschen sollten ihrem Körper mindestens sieben Stunden Schlaf gönnen. Wichtig ist, möglichst immer zur gleichen Zeit ins Bett zu gehen, denn ein regelmäßiger Schlafrhythmus kann Linderung verschaffen. Wenn die Symptome der Wetterfühligkeit besonders stark ausgeprägt sind, sollte auf Alkohol, Nikotin und Koffein verzichtet werden.

Was tun bei akuten Beschwerden?

Schmerzen im Kopf und in den Gelenken, Probleme mit dem Kreislauf: Mit ein paar Tipps können die Beschwerden schnell in den Griff bekommen werden.

  • Warme oder kalte Umschläge: Bei Kopfschmerzen und Kreislaufbeschwerden sind Wickel das Mittel der Wahl. Je nach individuellem Wohlbefinden können diese kalt oder warm sein.
  • Ausreichend trinken: Kreislaufprobleme und Schwindel sind oft die Folge von Flüssigkeitsmangel. Deshalb ist es wichtig, stilles Wasser oder ungesüßte Tees zu trinken. Oft verschwinden die Beschwerden dann.
  • Pfefferminzöl: Pfefferminzöl ist ein wahres Wundermittel. Sowohl Kopf- als auch Gelenkschmerzen können durch die kühlende und schmerzlindernde Wirkung bekämpft werden.
  • Kalte Wadenwickel & Fußbäder: Sowohl zur Vorbeugung als auch in akuten Situationen können kalte Wadenwickel, Arm- oder Fußbäder Linderung verschaffen.
  • Schokolade: Um den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen und den Schwindel zu bekämpfen, sollte man ein Stück Schokolade essen. Auch ein Spritzer Zitrone oder ein Teelöffel Salz können helfen.
  • Melisse: Bei Wetterfühligkeit erweist sich die Melisse als sehr hilfreich. Bei Kreislaufbeschwerden, Kopfschmerzen und anderen typischen Symptomen empfiehlt sich eine Tasse Melissentee oder ein Bad mit Melissenzusatz.

Bei akuten Beschwerden ist es am besten, sich Ruhe und Entspannung zu gönnen und den Körper nicht zu überanstrengen. Um jedoch langfristig von Beschwerden durch Wetterumschwünge verschont zu bleiben, sollte man versuchen, den Körper langfristig dagegen abzuhärten.

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