Smartphone & Co. in der Sonne: Mögliche Brandgefahr durch Akkus

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Smartphones, Tablets und Laptops sollten nicht übermäßig direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden.

Smartphones, Tablets und Co. vertragen direkte Sonneneinstrahlung und Hitze nur in begrenztem Maße. Werden die Geräte zu heiß, kann es sogar zum Akkubrand kommen. Vorsicht ist auch beim Laden von Akkus von E-Bikes, E-Scootern und anderen Elektrogeräten geboten. Diese sollten bei heißem Wetter auf keinen Fall unbeaufsichtigt geladen werden.

Die Elektroaltgeräte Koordinierungsstelle (EAK) warnt davor, dass sich Akkus in elektronischen Geräten bei übermäßiger direkter Sonneneinstrahlung aufheizen, was die Lebensdauer beeinträchtigt und zu gefährlichen Situationen führen kann.

Akkus als potentielle Gefahrenquelle

Ein erhöhtes Brandrisiko geht etwa von Lithium-Akkus aus, wenn diese einer hohen Umgebungstemperatur ausgesetzt sind. Daher ist auch die richtige Entsorgung von Lithium-Akkus sehr wichtig. Auch bei einer Beschädigung von Lithium-Akkus besteht Brandgefahr. Wie die EAK informiert, können unsichtbare Risse in den Akkumembranen entstehen, wenn beispielsweise ein Smartphone auf den Boden fällt. Die Risse können sich beim nächsten Aufladen ausweiten und zu internen Kurzschlüssen führen.

„Bei Lithium-Akkus ist besondere Vorsicht und Pflege geboten. Durch sorgsamen Umgang können derartige Brandereignisse weitgehend vermieden werden“, erklärt Mag. Elisabeth Giehser, Geschäftsführerin der EAK. „Lithium-Akkus sollten auch keinesfalls im Hausmüll landen, sondern in den dafür vorgesehenen Sammelstellen entsorgt werden, auch E-Zigaretten daher bitte niemals in den Restmüll werfen“, so Giehser weiter.

Hitze und Feuchtigkeit vermeiden

Smartphones und andere elektrische Geräte sollten nicht über längere Zeit direkter Sonneneinstrahlung oder hohen Temperaturen ausgesetzt werden. Die EAK empfiehlt, das Handy bei Nichtgebrauch in der Tasche oder im Rucksack zu verstauen. An heißen Sommertagen sollten Smartphones zudem nicht direkt hinter der Windschutzscheibe auf der Ablage liegen.

Auch beim Schwimmen ist Vorsicht geboten, denn nicht alle Smartphones sind wasserdicht. Auch Handys und andere Elektrogeräte, die staub- und wasserdicht sind und über eine sogenannte IP68-Zertifizierung verfügen, sollten nicht unnötig Nässe ausgesetzt werden.

Es ist auch ratsam, Lithium-Batterien auf Beschädigungen zu untersuchen. Beschädigungen sind z. B. an Schmelzstellen oder einem verformten Gehäuse zu erkennen. Auch das Austreten von Flüssigkeit oder die Erwärmung der Batterie im ausgeschalteten Zustand deuten auf einen Defekt hin. Solche Schäden oder auch kleine, nicht sichtbare Risse im Inneren der Batterie können zur Selbstentzündung führen. Handys und andere Geräte sollten deshalb beim Laden auf einer nicht brennbaren Unterlage liegen. Auch beim Laden von E-Bike- oder E-Scooter-Akkus sollte man vorsichtig sein. 

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