Power-Gewürz: So gesund ist Zimt

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Auch wenn Zimtschnecken nicht besonders gesund sind – Zimt selbst ist es allemal. Das Gewürz kann in moderaten Mengen viele gesundheitliche Vorteile haben. Wir verraten, wie gesund Zimt wirklich ist. 

Zimt ist aus der Küche gar nicht mehr wegzudenken. Das Gewürz findet sich in vielen Koch- und Backrezepten und darf auch im Punsch nicht fehlen. Was viele aber nicht wissen: Zimt schmeckt nicht nur gut, sondern ist in Maßen auch sehr gesund. Er hat antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften und kann auch den Blutzuckerspiegel verbessern.

Ceylon & Cassia Zimt: Was ist die bessere Wahl?

Zimt ist nicht gleich Zimt. Der weit verbreitete Cassia-Zimt enthält viel Cumarin. Das ist ein Aromastoff, der in größeren Mengen die Leber schädigen kann. Auf Cassia-Zimt sollte daher verzichtet werden. Ceylon-Zimt enthält hingegen kaum Cumarin und ist eindeutig die gesündere Variante. Geschmacklich ist Ceylon-Zimt edler, aromatischer und weniger scharf als Cassia-Zimt, aber auch um einiges teurer. Wer gerne Zimt isst und von den gesundheitlichen Vorteilen des Gewürzes profitieren möchte, sollte lieber auf Ceylon-Zimt zurückgreifen.

Zimt ist reich an Nährstoffen

Im Zimt sind einige gesunde Nährstoffe, Vitamine und Mineralien enthalten. Neben einem hohen Calcium-, Kalium- und Eisenanteil steckt im Gewürz auch Zink und Mangan. Zusätzlich enthält Zimt diverse B-Vitamine.

Zimt ist gut fürs Herz

Der Verzehr von Zimt kann sich positiv auf die Herzgesundheit auswirken. Wie eine Studie gezeigt hat, kann ein Gramm Zimt pro Tag das “schlechte” LDL-Cholesterin im Körper senken und das “gute” HDL-Cholesterin konstant halten. Auch das Risiko von Herzerkrankungen kann durch das Gewürz minimiert werden.

Zimt wirkt antibakteriell

Die im Zimt enthaltenen ätherischen Öle tun unserem Körper besonders gut. Sie wirken antibakteriell und fördern die Darmbewegung. Das Risiko von entzündungsbedingten Erkrankungen wie Arthritis kann durch Zimt verringert werden. Auch gegen verschiedene Pilzarten ist Zimt wirksam. Statt Cassia-Zimt sollte jedoch Ceylon-Zimt verzehrt werden, da dieser mehr ätherische Öle und kaum Cumarin enthält.

Zimt senkt den Blutzucker

Studien zeigen, dass Zimt den Blutzuckerspiegel auf ein normales Niveau senken kann. Auch die Aufnahme von Glukose in die Zellen kann durch Zimt erhöht werden. Vor allem für Menschen mit Diabetes Typ 2 ist die Wirkung von Zimt vielversprechend. Etwa 0,5 bis zwei Teelöffel Zimt pro Tag sollen den Nüchtern-Blutzuckerspiegel um etwa zehn bis 29 Prozent senken.

Zimt kann beim Abnehmen unterstützen

Zimt senkt den Blutzuckerspiegel und fördert die Fettverbrennung. Die Einnahme von Zimt kann auch dazu führen, dass sich der Magen langsamer entleert und so das Sättigungsgefühl nach dem Essen länger anhält. Man hat also weniger Hunger. Obendrein gilt Zimt als wärmendes Gewürz. Durch die Wärmeentwicklung im Körper wird zusätzliche Energie verbraucht, was gerade beim Abnehmen hilfreich ist.

 

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