Einfach Wau: 10 beeindruckende Fakten über Hunde

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Wusstest du, dass Hunde träumen? Oder hast du schon mal gehört, dass es auch bei Hunden Links- und Rechtshänder gibt? Wir verraten dir, einige interessante Fakten über die flauschigen Begleiter. 

1. Hunde sind so schlau wie Kleinkinder

Hunde sind nicht nur treue Begleiter und ziemlich beste Freunde, sondern auch wahnsinnig schlau. Die Intelligenz von Hunden ist mit der eines zweijährigen Kindes vergleichbar. Ihr Lernverhalten und ihre Auffassungsgabe ähneln laut zahlreichen Studien denen von Kleinkindern. Die These stammt übrigens von dem Psychologen Stanley Coren von der University of British Columbia in Vancouver. Er wertete viele Studien zur Intelligenz von Hunden aus, die zeigen, dass Hunde einen Teil unserer Sprache verstehen und ein einfaches Ich-Bewusstsein haben. Außerdem sind Hunde in der Lage, Menschen und Artgenossen zu täuschen. Laut der American Psychological Association können durchschnittliche Hunde bis zu 250 Wörter und Gesten lernen. Als besonders schlau gelten übringens Golden Retriever, Deutsche Schäferhunde, Pudel und Border Collies.

2. Hunde träumen

Hunde träumen genau wie wir. Sie haben auch sogenannte REM-Phasen, in denen sie träumen. Zuckt der Hund im Schlaf leicht oder bewegt seine Pfoten, träumt er gerade. Im Traum können Hunde sogar bellen, leise quiecken oder winseln. In Träumen verarbeiten Hunde Erlebnisse und festigen Dinge, die sie gelernt haben. Laut einer Studie der Universität Harvard können Hunde auch vom Besitzer träumen. Die treuen Fellnasen können ebenso wie Menschen auch Albträume haben. In diesen werden negative Erlebnisse verarbeitet. Solltest du bemerken, dass der Hund womöglich einen schlechten Traum hat, wecke ihn lieber nicht. Hunde brauchen nämlich ausreichend Schlaf.

3. Hunde trinken mit der Unterseite der Zunge

Hunde trinken anders, als man denkt. Sie klappen ihre Zunge unter Wasser nach unten und schaufeln das Wasser äußerst präzise in ihr Maul. Dabei bewegen sie ihre Zunge mit enormer Geschwindigkeit. Durch die hohe Geschwindigkeit bildet sich eine kleine Wassersäule vom Napf bis zum Maul.

4. Die Hundenase ist einzigartig wie ein Fingerabdruck

Keine Hundenase gleicht der anderen. Die Nase eines Hundes ist so einzigartig wie ein menschlicher Fingerabdruck. Ein Hund kann über den Nasenabdruck eindeutig identifiziert werden. Jede Hundenase verfügt über unterschiedliche Linien und Muster und ist somit ein biometrisches Merkmal.

5. Hunde riechen etwa 10.000 mal besser als Menschen

Die Hundenase ist nicht nur einzigartig, sondern verfügt auch über einen ausgesprochenen Geruchsinn. Mit etwa 220 Millionen Riechzellen können Hunde in einem Sockenberg von zwei Millionen sauberen Socken, die einzig Schmutzige herausschnüffeln. Zudem können Hunde am Geruch erkennen, ob jemand Angst hat. Vermutet wird, dass Hunde sogar darauf trainiert werden können, um Krebszellen zu erschnüffeln. Die Supernase ist sogar dazu in der Lage zu erkennen, wann man bereit ist, das Haus zu verlassen. Mit ihrer Nase können Hunde nicht nur Gerüche wahrnehmen, sondern auch Temperaturen.

6. Hunde sind eifersüchtig

Emotionen sind bei Hunden einfacher und weniger stark ausgeprägt als bei Menschen. Dennoch haben sie ein grundlegendes Gespür für Gerechtigkeit zeigen, wenn sie eifersüchtig sind. Wird ein anderer Hunde für die Anstrengungen belohnt, kann das den Vierbeiner durchaus eifersüchtig machen. Auch wenn ein anderer Hund gestreichelt wird, macht sich die Fellnase gerne mal mit einem Bellen bemerkbar.

7. Hunde haben viele Muskeln in den Ohren

Hunde riechen nicht nur besser als Menschen, sondern haben auch einen ausgeprägteren Gehörsinn. Hunde haben 18 Muskeln in den Ohren und damit ganze zehn mehr als wir. Mit diesen können sie ihre Ohren unabhängig voneinander drehen und heben.

8. Hunde sind links- oder rechtshändig

Dass es bei Menschen Links- und Rechtshänder gibt, ist nichts Neues. Doch wusstest du, dass es dieses Phänomen auch bei Hunden gibt? Hunde haben eine bestimmte Pfotenpräferenz. Laut einer Studie stimmt diese meistens mit der Händigkeit des Besitzers überein. Bist du Rechtshänder, ist dein Hund vermutlich Rechtspfoter.

9. Hunde sind teilweise farbenblind

Hunde haben eine begrenzte Farbwahrnehmung. Ihnen fehlen die Zapfen für das Sehen von Grün und Rot. Hunde sehen die Welt daher nicht so bunt wie wir, sondern hauptsächlich in Blau, Gelb und Grau-Schattierungen. In Sachen Farben-Sehen sind Menschen zwar den Hunden voraus, doch dafür sehen die Vierbeiner in der Dämmerung besonders gut und sind in der Lage, Bewegungen besser wahrzunehmen.

10. Hunde lassen sich vom Gähnen anstecken

Wusstest du, dass du deinen Hund durchs Gähnen anstecken kannst? Probier es aus. Hunde lassen sich durch das Gähnen ihrer Besitzer anstecken. Bei fremden Menschen funktioniert das hingegen nur teilweise. Laut einer Studie der Universität Tokio handelt es sich dabei vermutlich um eine mitfühlende Reaktion des Hundes.

 

 

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