Trends und News

Urlaubsbräune: Die größten Sonnenmythen

0 73

Gebräunte Haut sieht nicht nur schön aus, sondern gehört im Sommer einfach genauso dazu wie der Sprung ins kühle Nass. Viele gehen mit der Sonnenstrahlung aber zu leichtsinnig um und vergessen schlicht darauf die Haut ausreichend zu schützen. Schuld daran sind u.a. zahlreiche Sonnenmythen, die wir genau unter die Lupe nehmen.

Nasse Haut reagiert sensibler auf Sonne als trockene – wasserfester Sonnenschutz ist ein absolutes Muss.

1. Mit hohem Lichtschutzfaktor bräunt man nicht.

Stimmt nicht. Sonnenschutzprodukte mit hohem LSF haben keine Auswirkung auf den Bräunungsprozess der Haut. Allerdings gilt: Je höher der LSF, desto langsamer wird man braun. Dafür aber ist die Bräunung nicht nur intensiver und schonender, sondern auch von größerer Dauer.

2. Mit LSF 50 kann man 50-mal länger in der Sonne bleiben.

Stimmt. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass die Haut auch ausreichend eingecremt wird. Sparsam sollte mit Sonnenschutzprodukten also nicht umgegangen werden. Zudem wird empfohlen sich nach dem Schwimmen nachzucremen. Auch durch Schwitzen und Abtrocknen geht der Schutz rasch verloren.

3. T-Shirts schützen die Haut vor der Sonne.

Stimmt nicht. Dunkle Stoffe schützen die Haut zwar vor Sonnenstrahlen, allerdings nicht zu 100 Prozent. Helle oder gar nasse T-Shirts lassen mehr als die Hälfte der Sonnenstrahlen ungefiltert hindurch – ein Sonnenbrand kann also trotz Kleidung nicht ausgeschlossen werden.

4. Neues Auftragen von Sonnencreme verlängert den Schutz.

Stimmt nicht. Durch regelmäßiges Eincremen wird der Schutz lediglich aufrechterhalten und nicht verlängert.

5. Im Schatten braucht man keinen Sonnenschutz.

Stimmt nicht. Die Sonnenstrahlen kommen nicht nur von oben, sondern werden auch von Wasser und Sand reflektiert. Das ist der Grund, weshalb man auch im Schatten braun wird.

6. Solariumbräune bereitet die Haut auf den Urlaub vor.

Stimmt nicht. Im Solarium kommt hauptsächlich UV-A-Strahlung zum Einsatz, die uns zwar braun werden lässt, die Haut aber nicht vor der Sonne schützt. Der hauteigene Schutz wird erst durch die UV-B-Strahlung der Sonne aktiviert. Statt sich auf die Sonnenbank zu legen, die ohnehin unsere Haut rasch altern lässt, sollte man sich ausreichend mit Sonnencreme schützen und sich zu Beginn des Urlaubs häufig im Schatten aufhalten. So gewöhnt sich die Haut langsam und schonend an die UV-Strahlung.

Auch im Schatten lässt es sich gut und vor allem sicher bräunen. Auf Sonnencreme darf dennoch nicht verzichtet werden.
Douglas : promo2 728x90

7. Wasserfeste Sonnencreme muss nach dem Schwimmen nicht erneuert werden.

Stimmt nicht. Auch wenn es sich um einen wasserfesten Sonnenschutz handelt heißt das nicht, dass dieser im Wasser auch gänzlich erhalten bleibt. Nach einer Erfrischung im kühlen Nass sollte der Schutz deshalb unbedingt erneuert werden. Ratsam ist es, sich nicht zu lange im Wasser aufzuhalten, da  die Sonnenbrandgefahr durch die Reflektion erhöht ist. Dasselbe gilt natürlich auch, wenn man es sich auf einer Luftmatratze macht.

8. Dunkle Typen brauchen einen niedrigeren LSF.

Stimmt. Dunkelhaarige bekommen meist nicht so schnell einen Sonnenbrand wie helle Typen. Dennoch ist Vorsicht geboten: Vor allem in höheren Regionen oder am Äquator ist die Sonne viel stärker als in mitteleuropäischen Breitengraden. Die Verwendung eines höheren LSF ist deshalb ratsam.

9. Nach ein paar Tagen Strandurlaub hat sich die Haut an die Sonne gewöhnt.

Stimmt nicht. Die Haut braucht rund drei Wochen um sich einen Eigenschutz aufzubauen. Dieser entspricht aber bestenfalls einem LSF 12, weshalb es ratsam ist, sich während des gesamten Urlaubs ausreichend mit Sonnencreme zu schützen.

10. Durch Bewegung wird man schneller braun.

Stimmt nicht. Zwar hat man nach ein paar Runden Beachvolleyball das Gefühl, dass man schneller braun geworden ist, wirklich was dran an diesem Irrglauben ist allerdings nichts. Durch Bewegung wird man nicht schneller, dafür aber gleichmäßiger braun.

11. Hinter der Autoscheibe ist meine Haut sicher vor Sonnenbrand.

Stimmt teilweise. UV-A-Strahlen dringen auch durch Glas hindurch und können der Haut somit schaden. Nur die aggressive UV-B-Strahlung wird von der Scheibe gefiltert. Das Sicherheitsglas der Windschutzscheibe ist da schon effektiver. Es absorbiert sowohl UV-A- als auch B-Strahlen.

12. Nur Sonnenbrand verursacht Hautkrebs.

Stimmt nicht. Übermäßiges Sonnenbaden schadet der Haut. Dabei spielt es keine Rolle, ob man sich einen Sonnenbrand einfängt oder nicht. Schon lange bevor ein Sonnenbrand überhaupt sichtbar ist, wird die Haut geschädigt. Wer seine Haut vor vorzeitiger Alterung und Trockenheit schützen will, der sollte keinesfalls aufs Eincremen vergessen.

Das könnte dir auch gefallen

Antworten

Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht.