Schnupfen vorbeugen: Die besten Tipps gegen Erkältung

Schnupfen vorbeugen: Die besten Tipps gegen Erkältung

Im Herbst und Winter haben Erkältungen Hochsaison. Fast überall wird gehustet, geniest und zum Taschentuch gegriffen. Damit es dich nicht auch erwischt, verraten wir die besten Tipps, um einer Grippe oder Erkältung vorzubeugen.

1. Händewaschen

Keine Sorge – mit Mundschutz brauchst du nicht herumzulaufen, um dich vor Grippe oder Erkältungen zu schützen. Eine der besten Vorsorgemaßnahmen ist nämlich regelmäßiges Händewaschen. Dabei sollte aber auf die richtige Technik geachtet werden. Mit lauwarmem Wasser werden nicht nur die Handinnenflächen, sondern auch Fingerspitzen, Fingerzwischenräume und der Handrücken gereinigt. Reichliches Händewäschen ist jedoch nutzlos, wenn du zum Abtrocknen ein Handtuch verwendest, das bereits von anderen benutzt wurde. Ein eigenes, sauberes Handtuch ist also Pflicht.

Richtiges Händewaschen

Sorgfältiges Händewaschen dauert etwa 20 Sekunden.

2. Warme Fußbäder

Unsere Füße lieben es warm – ein Fußbad ist also genau das Richtige. Regelmäßig durchgeführt können sie Infekte verhindern und zudem das allgemeine Wohlbefinden steigern. Die zugeführte Wärme regt die Durchblutung der oberen Atemwege an. Der Effekt ist besonders groß, wenn die Wassertemperatur langsam gesteigert wird. Begonnen wird mit etwa 36 Grad warmem Wasser. Alle drei Minuten wird die Temperatur leicht erhöht, bis die finalen 41 Grad erreicht sind. Die Füße bleiben dann insgesamt 15 Minuten im heißen Bad. Nach dem Fußbad empfiehlt es sich, in dicke Socken zu schlüpfen. Auf gutes Abtrocknen darf natürlich nicht vergessen werden.

3. Viel Trinken

Wasser versorgt unsere Haut und Schleimhäute mit Feuchtigkeit, die benötigt wird, um eine wirksame Barriere gegen Viren und Bakterien aufbauen zu können. Auf zuckerhaltige Getränke sollte in der kalten Jahreszeit weitgehend verzichtet und stattdessen zu Tees mit Holunder, Ingwer oder Lindenblüten gegriffen werden. Frisch gepresste Fruchtsäfte versorgen den Körper mit Vitaminen und stärken das Immunsystem. Ein bewährter Gesundheits-Booster ist Zitronenwasser, das am besten lauwarm getrunken wird.

Zitronenwasser

Vitamin C-Bombe: Zitronenwasser schmeckt nicht nur lecker, sondern stärkt auch das Immunsystem.

4. Vitamin C & Zink

Unser Körper liebt Vitamin C – ganz besonders in der kalten Jahreszeit. Da Vitamin C nicht selbst gebildet werden kann, müssen wir es unserem Körper zuführen. Viel Vitamin C steckt vor allem in Obst, wie Orangen, Zitronen, Mango oder Johannisbeeren. Auch ein beliebtes Salatgemüse ist reich an Vitamin C – die Gurke. Sie ist reich an Kalium, Eisen, Magnesium und Kalzium und besteht zu 95 Prozent aus Wasser. Der hohe Wassergehalt unterstützt die Flüssigkeitszufuhr des Körpers und hilft dabei Giftstoffe auszuschwemmen.
Um das Immunsystem zusätzlich zu stärken, ist es sinnvoll auf zinkhaltige Lebensmittel zu setzen. Viel Zink steckt unter anderem in Erdnüssen, Haferflocken und Emmentaler.

5. Abstand halten

Von Menschenansammlungen sollten wir uns in der Grippezeit möglichst fernhalten. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, denn die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel lässt sich nicht immer vermeiden. Kurze Strecken können aber auch zu Fuß zurückgelegt werden.

Grippe

Zur Grippezeit sollten große Menschenansammlungen möglichst gemieden werden.

6. Sex

Auf ganz und gar keinen Abstand setzt der Immun-Booster Sex. Immunologen empfehlen ihn mindestens zweimal pro Woche, um die Abwehrkraft um bis zu 30 Prozent zu steigern. Beim Liebesspiel werden nicht nur Zärtlichkeiten, sondern auch (harmlose) Bakterien ausgetauscht, die das Abwehrsystem vor eine neue Aufgabe stellen und so aktivieren. Gleiches gilt übrigens auch für den Kuss.

7. Lüften

Unsere Schleimhäute wollen nicht austrocknen – Heizungsluft ist damit alles andere vorteilhaft. Der Grund: Trockene Schleimhäute sind anfälliger für Krankheitserreger von Grippe und Erkältungsviren. Regelmäßiges stoßlüften und Spaziergänge an der frischen Luft sind also auch an kalten Tagen ein absolutes Muss. Besonders Kälteempfindliche greifen am besten zu Luftbefeuchtern, die bei trockener Raumluft etwas Besserung schaffen.

Auch im Winter sollte nicht auf ausgiebige Spaziergänge verzichtet werden.

9. Stress vermeiden

Schlafen

Erholung muss sein – Gönne deinem Körper genug Ruhe.

Entspannung ist das beste Allheilmittel überhaupt. Stress hingegen raubt unserem Körper viel Kraft und schwächt das Immunsystem. Gönne dir an einem stressreichen Tag deshalb unbedingt ein paar Ruhepausen und versuche Stressfaktoren möglichst zu vermeiden. Sanftes Yoga oder auch ein gemütlicher Serienabend helfen uns dabei, nach einem langen Arbeitstag zur Ruhe zu kommen.

8. Wechselduschen

Wechselduschen trainieren das Immunsystem und härten damit unseren Körper ab. Nach der warmen Brause gilt es, den Körper mit kaltem Wasser ein wenig zu schocken. Dazu werden mit kalter Wassertemperatur, die aber noch im Bereich des Erträglichen liegen sollte, zunächst die Beine, dann Arme und Oberkörper Stück für Stück abgebraust.
Wechselduschen erfordern zwar eine ordentliche Portion Mut, dafür aber haben Viren und Bakterien, die eine Erkältung auslösen, keine Chance. Obendrein sind Wechselduschen der ideale Muntermacher, von dem vor allem Schlafmützen profitieren dürften.

10. Ausreichend Schlafen

Wer wenig schläft, der schadet seinem Immunsystem. Laut einer Studie der University of California erhöht Schlafmangel das Erkältungsrisiko. Wer weniger als sieben Stunden pro Nacht schläft, erkältet sich eher als Personen mit mehr als acht Stunden Schlaf. Besonders in der kalten Jahreszeit sollte man sich also ein wenig mehr Schlaf gönnen. Schwer dürfte das aber ohnehin nicht fallen. Denn was gibt es Besseres, als es sich bei eisigen Temperaturen unter der warmen Decke gemütlich zu machen?

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Gesundheit & Beauty   16. November 2015